Wer nicht reich geboren wird oder reich heiratet, der muss für seinen Lebensunterhalt arbeiten – also wohl die meisten von uns. Wenn man nun auf der Arbeit sitzt – und hier sind besonders die Bürojobs gemeint – läuft man gerne und wiederholt Gefahr, sich schnell und leicht ablenken zu lassen. Der Messenger verkündet uns die Ankunft einer neuen Nachricht, der Kolleg steht zum Smalltalk in der Tür und auf dem Handy kommt gerade eine neue SMS an.

Privates und Arbeit trennen – auch zeitlich gesehen!

Da schaut man dann auch „nur mal schnell“ hin und plaudert „nur mal kurz“ mit dem netten Kollegen, doch schon ist die Konzentration dahin, man ist abgelenkt und die Arbeit bleibt liegen. Passiert uns das – und das ist die Regel – mehrmals am Tag, verstreichen so nicht nur wenige Minuten, sondern schnell mal zwei Stunden. Und die fehlen dann, um das Tagewerk zu vollenden. Die Folge: Man muss Überstunden schieben oder wird mit der Arbeit nicht rechtzeitig fertig. Das kostet die Wirtschaft jährlich mehrere Millionen Euro.

Firmeninterne Regelungen

Manche Firmen gehen daher zum Beispiel dazu über, den Internetzugang ihrer Mitarbeiter zu beschränken, so dass diese über den Firmenzugang etwa keine Plattformen sozialer Netzwerke wie Xing, Facebook und Twitter besuchen können. So will man verhindern, dass die Angestellten der Versuchung erliegen, während der Arbeitszeit privaten Dingen nachzugehen. Manchem Arbeitnehmer mag diese Vorgehensweise vielleicht ein wenig rigoros erscheinen, doch versetzt man sich in die Lage des Chefs, der den Mitarbeiter für seine Leistung und nicht für den privaten Chat bezahlt, wird die Maßnahme nachvollziehbar.