Wir leben nicht nur innerhalb einer Familie, sondern auch innerhalb eines Landes in einer Gemeinschaft. Diese Gemeinschaft funktioniert nur dann, wenn jedes Mitglied seinen Beitrag leistet und sich einbringt zum Gemeinwohl. Auf diesem Solidargedanken fußt unsere Gesellschaft, nur so kann unser Zusammenleben langfristig bestehen.
Utopie und Realität – der Gegensatz
Leider sieht das in der Realität oft nicht ganz so aus, wie die Theorie es verlangen würde, doch immerhin hat der Großteil der Menschen mehr oder weniger ausgeprägt das Bedürfnis, nicht nur für sich selbst zu leben, sondern auch am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Das kann beispielsweise geschehen, indem man eine gemeinnützige Aufgabe wahrnimmt oder sich ehrenamtlich engagiert.
Menschen treten für Menschen ein – das Miteinander
So trainieren fußballbegeisterte Väter die Hobbymannschaft ihrer Söhne, weil der kleine Dorfverein nicht das nötige Geld hat, um einen „echten“, professionellen Trainer zu bezahlen. Oder die Nachbarin, die schon in Rente, aber dennoch richtig fit ist, übernimmt zwei Mal pro Woche die Aufsicht über die vierjährige Tochter der Vollzeit arbeitenden Mutter von nebenan, ohne dafür Geld zu verlangen. Warum diese Menschen das alles tun, ihre Zeit und Nerven investieren und dafür noch nicht mal entlohnt werden? Weil sie nach einem höheren Lohn streben als Geld. Weil sie Solidarität und Mitmenschlichkeit zeigen wollen. Weil sie sich als Teil einer Gemeinschaft verstehen, in der jeder dem anderen helfen sollte, wenn er es denn kann.