Wer nicht reich geboren wird oder reich heiratet, der muss für seinen Lebensunterhalt arbeiten – also wohl die meisten von uns. Wenn man nun auf der Arbeit sitzt – und hier sind besonders die Bürojobs gemeint – läuft man gerne und wiederholt Gefahr, sich schnell und leicht ablenken zu lassen. Der Messenger verkündet uns die Ankunft einer neuen Nachricht, der Kolleg steht zum Smalltalk in der Tür und auf dem Handy kommt gerade eine neue SMS an.
Privates und Arbeit trennen – auch zeitlich gesehen!
Da schaut man dann auch „nur mal schnell“ hin und plaudert „nur mal kurz“ mit dem netten Kollegen, doch schon ist die Konzentration dahin, man ist abgelenkt und die Arbeit bleibt liegen. Passiert uns das – und das ist die Regel – mehrmals am Tag, verstreichen so nicht nur wenige Minuten, sondern schnell mal zwei Stunden. Und die fehlen dann, um das Tagewerk zu vollenden. Die Folge: Man muss Überstunden schieben oder wird mit der Arbeit nicht rechtzeitig fertig. Das kostet die Wirtschaft jährlich mehrere Millionen Euro.
Firmeninterne Regelungen
Manche Firmen gehen daher zum Beispiel dazu über, den Internetzugang ihrer Mitarbeiter zu beschränken, so dass diese über den Firmenzugang etwa keine Plattformen sozialer Netzwerke wie Xing, Facebook und Twitter besuchen können. So will man verhindern, dass die Angestellten der Versuchung erliegen, während der Arbeitszeit privaten Dingen nachzugehen. Manchem Arbeitnehmer mag diese Vorgehensweise vielleicht ein wenig rigoros erscheinen, doch versetzt man sich in die Lage des Chefs, der den Mitarbeiter für seine Leistung und nicht für den privaten Chat bezahlt, wird die Maßnahme nachvollziehbar.
Kein Mensch kommt „perfekt“ auf die Welt. Unser Charakter, unsere Persönlichkeit, das was uns eben ausmacht, wird erst im Laufe der Jahre geformt. In aller erster Linie sind dafür in den ersten Lebensjahren und eigentlich auch darüber hinaus unsere Eltern dafür zuständig. Sie erziehen ein Kind nicht nur, sie prägen auch sein Wesen. Oft sind sich Eltern dessen aber nicht so ganz bewusst und vernachlässigen ihre Kinder. Ob das nun absichtlich oder aus Unwissenheit geschieht, spielt nur eine nebensächliche Rolle. Den Kindern fehlt das schon früh elementare „geführt werden“ und diese Defizite begleiten sie oft ein Leben lang.
Kleine Fehler – große Folgeschäden
Das kann sich dann zum Beispiel in einem unaufrichtigen verhalten äußern (im schlimmsten Fall werden die Kinder notorische Diebe), in Aggression, Lethargie oder dem sich völligen Verweigern. Für all solche Fälle hat sich der Sozialstaat Hilfestellungen einfallen lassen, denn auch solche Menschen werden von der Gemeinschaft nicht aufgegeben. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Persönlichkeit zu verbessern und ihren Charakter neu zu formen.
Hilfe von Außen
Ein Projekt speziell für Jugendliche, die von zuhause weglaufen und sich jeglichem behördlichen Zugriff verweigern, sind die Streetworker. Meist junge Sozialarbeiter kümmern sich auf der Straße um die Belange der Jugendlichen, bieten eine Schulter zum Ausweinen und ein offenes Ohr für Probleme aller Art. Die Jugendlichen sollen so langsam begreifen, dass ihre Eltern vielleicht versagt haben, die Gesellschaft sie aber nicht grundsätzlich ablehnt und sie als Person wahrgenommen und respektiert werden. Dies ist meist der erste Weg in Richtung neue Persönlichkeit und zweite Chance.
Wir leben nicht nur innerhalb einer Familie, sondern auch innerhalb eines Landes in einer Gemeinschaft. Diese Gemeinschaft funktioniert nur dann, wenn jedes Mitglied seinen Beitrag leistet und sich einbringt zum Gemeinwohl. Auf diesem Solidargedanken fußt unsere Gesellschaft, nur so kann unser Zusammenleben langfristig bestehen.
Utopie und Realität – der Gegensatz
Leider sieht das in der Realität oft nicht ganz so aus, wie die Theorie es verlangen würde, doch immerhin hat der Großteil der Menschen mehr oder weniger ausgeprägt das Bedürfnis, nicht nur für sich selbst zu leben, sondern auch am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Das kann beispielsweise geschehen, indem man eine gemeinnützige Aufgabe wahrnimmt oder sich ehrenamtlich engagiert.
Menschen treten für Menschen ein – das Miteinander
So trainieren fußballbegeisterte Väter die Hobbymannschaft ihrer Söhne, weil der kleine Dorfverein nicht das nötige Geld hat, um einen „echten“, professionellen Trainer zu bezahlen. Oder die Nachbarin, die schon in Rente, aber dennoch richtig fit ist, übernimmt zwei Mal pro Woche die Aufsicht über die vierjährige Tochter der Vollzeit arbeitenden Mutter von nebenan, ohne dafür Geld zu verlangen. Warum diese Menschen das alles tun, ihre Zeit und Nerven investieren und dafür noch nicht mal entlohnt werden? Weil sie nach einem höheren Lohn streben als Geld. Weil sie Solidarität und Mitmenschlichkeit zeigen wollen. Weil sie sich als Teil einer Gemeinschaft verstehen, in der jeder dem anderen helfen sollte, wenn er es denn kann.
Viele Menschen sehen ihren Beruf als Möglichkeit an, sich selbst zu verwirklichen und wenn dem so ist, ist das der Idealfall. Denn nichts ist schlimmer als einen Job zu haben, den man überhaupt nicht mag, in dem man sich permanent unter- oder überfordert vorkommt oder der einem schlichtweg nicht gefällt. Die Art der Selbstverwirklichung im Beruf kann stark variieren, je nachdem, welche Position man inne hat, wie viel Einfluss man nehmen kann und in welcher Branche man tätig ist. Doch es hängt auch viel damit zusammen, wie sehr man bereit ist, sich selbst einzubringen, Einsatz zu zeigen und sich zu engagieren.
Eigene Ideen umsetzen
Ist man zum Beispiel in einer kreativen Branche aktiv, so bedeutet das nicht zwangsläufig, dass man seine eigenen Ideen immer und grundsätzlich umsetzen kann. Vor allem dann nicht, wenn man im Auftrag eines zahlenden Kunden arbeitet. Da sind Kompromisse unumgänglich. Doch es ist sicher immer wieder ein Hochgefühl, wenn der Kunde die ihm präsentierte Idee annimmt. Mit Stolz kann man dann beispielsweise sagen, dass das Design dieser oder jener Website die eigene Konzeption ist, man verantwortlich ist für eine großangelegte Plakatwerbeaktion oder das Motiv auf einem Werbeflyer selbst fotografiert und dem Kunden zur Verfügung gestellt wurde.
Für die Belegschaft eintreten
Man kann sich aber auch einbringen, indem man sich für seine Kollegen engagiert und so seinen Beitrag leistet. In Betriebsräten und ähnlichen Organisationen setzt man sich für die Belange, Interessen und Bedürfnisse der Kollegen ein und bewegt so firmenintern etwas.
Dank digitalen Fotokameras, Handykameras und immer mehr Technik sind zum einen selbst Laien in der Lage, halbwegs vorzeigbare Bilder zu machen. Zum anderen haben wir fast in jeder Situation einen Foto zur Hand und können lustige, interessante, traurige oder wie auch immer geartete Momente und Situationen für immer festhalten. Zuhause dann werden die Speicherkarten ausgelesen und man zieht sich die Bilder direkt auf den PC oder Laptop. Und von hier auch schreiten viele Fotos durch das große Tor des World Wide Web, hinaus in die große weite Welt. Digitale Fotobildersammlungen sind der Renner und erfreuen sich wachsender Beliebtheit.
Schöne Bilder für alle zugänglich
Klar, warum sollte man denn die mühsam überarbeiteten Bilder, die mit Photoshop oder ähnlichen Programmen aufwendig optimiert wurden, nicht einem breiten Publikum zugängig machen? Auf den Seiten sozialer Netzwerke wie studi.vz, facebook und Co. kann man dann auch wunderbar ganze Alben anlegen und seine Lieblingsbilder hochladen. Wenn Datenschützer bei diesem Gedanken die Stirn runzeln und besorgt dreinschauen, so kann man hier jeden Skeptiker beruhigen. In den meisten Fällen ist es möglich, den Zugang zu den digitalen Bildersammlungen zu beschränken, das heißt, nur autorisierte Nutzer wie Freunde und Bekannte können durch die Alben blättern und teilhaben an den persönlichen Erlebnissen.
Vorsicht ist geboten
Aufpassen sollte man allerdings schon, gerade mit sensiblen Bildern wie Aktaufnahmen und dergleichen. Dann was einmal ins Internet gestellt wurde, wird das Netz nie mehr verlassen. Selbst, wenn wir das ein oder andere Bild irgendwann wieder herausnehmen, kann es zig mal kopiert weiterhin im Internet verbleiben.