Ein Mann mit 30 Jahren sollte einen Baum gepflanzt, ein Kind gezeugt und ein Haus gebaut haben oder? Zumindest ist das doch eine alte (Bauern-)Regel. Ja, gut, die Zeiten ändern sich und heute müsste man allein schon der Emanzipation wegen schreiben: Ein Mann/eine Frau … usw. Doch das ist gar nicht Kern des Themas. Grundtenor dieser „Regel“ ist doch das Werk eines Menschen, das er in seinem Leben vollbringt. Was leistet man im Laufe der Jahre bzw. was hat man geleistet? Diese Frage klingt natürlich hoch philosophisch und sie ist es auch. Weit weniger weitreichend sind daher vielleicht die „kleinen Werke“ im Leben und mit „Werke“ ist hier tatsächlich etwas gemeint, was man mit den Händen schaffen kann: Kunstgegenstände zum Beispiel.

Angebotsvielfalt ohne Gleichen

Das Internet ist voll von Dingen, die Menschen in ihrer Freizeit oder zum Gelderwerb hergestellt haben. Diese (Kunst-)Werke stellen die meisten auf eigenen Websites aus, entweder nur zum Anschauen oder aber auch zum Verkauf. Ganz beliebt sind auch Portale, auf denen Hobbykünstler ihre Waren in mehr oder weniger professionellen Onlineshops anbieten. Auf diese Weise kommen Kunden, die mal auf der Suche nach etwas Besonderem sind, oft recht günstig an ausgefallene und kreative Objekte, die in aller Regel auch noch handgemacht sind.  Andere handwerklich begabten Leute wollen ihre Kreationen nur zur Schau stellen und wie in einer Art virtuellem Museum präsentieren. Verständlich sind beide Vorgehensweisen: die einen wollen ein paar Euro verdienen, die anderen wollen sich nicht von ihren Arbeiten trennen und diese selbst behalten. Gemeinsam haben beide Typen von Hobbykünstlern, dass sie mit ihren Kunstwerken und persönlichen Arbeiten das Internet bereichern.